Überblick

Coworking-Space Wittenberge
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Was sind Digitale Orte?

Digitale Orte – unter diesem Begriff versammelt sich in Brandenburg eine bunte Vielzahl von Orten, darunter ländliche Coworking-Spaces, Maker-Spaces und Fab-Labs, Orte der digitalen Bildung, Gründungszentren oder auch kreativwirtschaftliche und tourismuswirtschaftliche Angebote.

In ihrer Vielfalt ist ihnen gemein: An diesen Orten wird digital gearbeitet, gewirtschaftet oder gelernt. Ihre Türen sind offen für ein breites Publikum. Und sie sind innovativ – in ihrer eigenen Gestaltung, durch den gemeinschaftlichen Raum, den sie schaffen, und durch die Lösungswege, die sie angesichts von Herausforderungen vor Ort beschreiten. Damit tragen Digitale Orte wesentlich zur regionalen Wertschöpfung bei.

Digitale Orte bergen viel Potenzial, insbesondere auch für ländliche Räume – sie sind Standorte für Vernetzung und Innovation, sie setzen in ihrer Region wichtige neue Impulse und stärken deren Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit.

Der Wettbewerb

Mit dem landesweiten Wettbewerb „Digitale Orte in Brandenburg: Innovativ. Offen. Regional.“ ruft das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) des Landes Brandenburg die Betreiberinnen und Betreiber sowohl neu entstehender als auch bestehender Digitaler Orte dazu auf, sich um eine Förderung zur Entwicklung oder Weiterentwicklung ihres Digitalen Orts zu bewerben.

Für alle Bewerberinnen und Bewerber kommt dabei ein zweistufiges Verfahren zur Anwendung: In der ersten Stufe steht die Teilnahme am Wettbewerb mithilfe des Online-Bewerbungsformulars. Kann sich ein Vorhaben durchsetzen und wird im Dezember prämiert, werden die jeweiligen Bewerberinnen und Bewerber in der zweiten Stufe zur Einreichung eines formalen Zuwendungsantrags aufgefordert. Das Auswahlverfahren erfolgt über eine Fachjury. Im Rahmen des Wettbewerbs können etwa 5 bis 10 Digitale Orte mit einer Förderung in Höhe von bis zu 200.000 Euro pro Vorhaben prämiert werden.

Nächste Schritte

  1. Lesen Sie die Auslobung und die FAQ!
    Dort finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Themen Teilnahme, Förderung und Bewerbung.
  2. Reichen Sie Ihre Bewerbung zum Wettbewerb online ein!
    Registrieren Sie sich dazu auf unserer Bewerbungsplattform, füllen Sie die Online-Formulare vollständig aus und laden Sie die geforderten Unterlagen hoch!

Auslobung   FAQ   Bewerbungsplattform  

Fristen / Termine

Einreichungsfrist für den Wettbewerb:
31. Oktober 2022

Prämierung:
Anfang Dezember 2022

Einreichungsfrist für den Zuwendungsantrag:
31. Januar 2023

Frühester Projektstart:
1. Dezember 2022

Rückfragen / Support

Anna Momburg
E-Mail: info@digitale-orte-brandenburg.de
Telefon: +49 33841 413 912 (montags–freitags)
Kontaktformular  

Für Fragen zur Erstellung und Einreichung der Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb finden vier Online-Infoveranstaltungen via Zoom statt. Bitte melden Sie sich per E-Mail unter Nennung Ihres Wunschtermins an, damit wir Ihnen den Einladungslink zuschicken können.

Termine der Online-Infoveranstaltungen

  • Donnerstag, 29. September 2022, 15–16 Uhr
  • Dienstag, 4. Oktober 2022, 10–11 Uhr
  • Donnerstag, 20. Oktober 2022, 15–16 Uhr
  • Dienstag, 25. Oktober 2022, 10–11 Uhr

FAQ — Häufig gestellte Fragen

Was sind Digitale Orte im Sinne des Wettbewerbs?

Grundlage des Wettbewerbs ist folgende Definition:

Digitale Orte sind offene Orte, an denen digital gearbeitet, gewirtschaftet oder gelernt wird und die durch innovative Angebote in ihrer Region zumindest regional Wertschöpfung erzielen.

Diese Merkmale zeichnen einen Digitalen Ort aus:

  • Digital: Digitale Orte nutzen digitale Technologien und Medien, um Arbeit, Wirtschaft und Lernen innovativ zu gestalten.
  • Offen: Digitale Orte und ihre Angebote sind im Rahmen von Öffnungszeiten für alle offen zugänglich und ermöglichen Begegnungen mit anderen Nutzerinnen und Nutzern vor Ort. Sie sprechen ein breites Publikum an und beziehen die Menschen der Region in ihre Angebote mit ein.
  • Innovativ: Digitale Orte sind Träger sozialer, digitaler und wirtschaftlicher Innovationen in ihrer Region und entwickeln Antworten auf regionale Herausforderungen. Digitale Orte sind innovativ durch den Raum und die Angebote, die sie schaffen, in denen Menschen sich austauschen, vernetzen und zusammen Ideen entwickeln können.
  • Regional wertschöpfend: Digitale Orte können durch ihre offene, digitale und innovative Ausrichtung ländliche Regionen beleben, stärken und zur regionalen Wertschöpfung beitragen.

Erfahren Sie mehr in der vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg beauftragten Studie „Digitale Orte in Brandenburg“ (PDF).

Was bedeutet regionale Wertschöpfung im Kontext Digitaler Orte?

Durch ihre digitale und innovative Ausrichtung und ihr offenes Angebot besitzen Digitale Orte großes Potenzial, auf verschiedenen Ebenen zur regionalen Wertschöpfung beizutragen:

  • Wirtschaftliche Wertschöpfung: zum Beispiel durch wirtschaftliches Wachstum der Digitalen Orte selbst, Schaffung neuer Angebote für die regionale Wirtschaft (Räumlichkeiten, Workshops, Veranstaltungen etc.), Beitrag zu Unternehmensansiedlungen, Gründungen, Schaffung von Arbeitsplätzen, Umnutzung von Leerstand, wirtschaftliche Cluster-Bildung, regionaler Fachkräftegewinnung
  • Demografische Wertschöpfung: zum Beispiel durch Förderung von Zuzug und Fachkräftegewinnung, insbesondere in ländlichen Räumen mit Schrumpfungsperspektive
  • Gesellschaftliche Wertschöpfung: zum Beispiel durch Stärkung des regionalen Engagements, Schaffung neuer Partizipationsmöglichkeiten, Stärkung der Digitalisierungskompetenzen und Innovationsfähigkeit der Zivilgesellschaft in einer Region, Schaffung neuer Begegnungsräume, Schließen von Versorgungslücken in der regionalen Daseinsvorsorge und damit Steigerung der Lebensqualität

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

  1. Bewerbende reichen Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb über die Bewerbungsplattform ein.
  2. Eine Fachjury wählt die zu prämierenden Vorhaben aus.
  3. Die Prämierten stellen einen formalen Zuwendungsantrag beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) des Landes Brandenburg.

Detaillierte Informationen finden Sie in der Wettbewerbsauslobbung (PDF), unter Punkt 6 „Verfahren und Antragstellung“.

Welche Unterlagen muss ich einreichen?

Im vorgesehenen zweistufigen Wettbewerbsverfahren müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

Stufe 1: Einreichung der Online-Bewerbung via Bewerbungsplattform

  • Angaben zur sich bewerbenden Einrichtung sowie Daten und Beschreibung zum Vorhaben
  • ausführlicher Kosten- und Finanzierungsplan des Projekts für den Projektzeitraum plus ein weiteres Betriebsjahr
  • 2–5 aussagekräftige Bilder, Grafiken oder Visualisierungen

Stufe 2: Einreichung des Zuwendungsantrags

  • Antrag auf Gewährung einer Zuwendung
  • gegenbenenfalls aktualisierter Kosten- und Finanzierungsplan, Vorhabenbeschreibung, Betreiberprofil etc.
  • geeigneter Nachweise über Nutzungsrecht der Immobilien
  • Nachweis des Eigenanteils und gegenbenenfalls der Drittmittel
  • De-minimis-Erklärung
  • Vereinsregisterauszug, Auszug Handelsregister oder Entsprechendes
  • bei gemeinnützigen Einrichtungen: der aktuelle Freistellungsbescheid
  • bei Baumaßnahmen: kurze Darstellung und Kostenschätzung
  • weitere Kooperationsvereinbarungen oder Letters of Intent
  • weitere antragsstützende Dokumente

Welche Eigenerklärungen muss ich abgeben?

Teil des Bewerbungsformulars für den Wettbewerb ist eine Eigenerklärung, die zum Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen für die formale Antragstellung dient. Die jeweils zutreffenden Punkte sind auszuwählen.

Erklärung zu den geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen

Mit der Zustimmung zur Erklärung versichert die sich bewerbende Einrichtung, dass sie sich in keinen wirtschaftlichen und finanziellen Schwierigkeiten befindet, sich zum Beispiel nicht in einem Insolvenzverfahren befindet und ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann.

Erklärung zur De-minimis-Beihilfe

Die Förderung unterliegt der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (PDF): Unternehmen aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen können unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren finanzielle Beihilfen bis zu einer Höhe von maximal 200000 Euro erhalten. Diese De-minimis-Schwelle darf jedoch nicht überschritten werden. Mit der Zustimmung zur Erklärung versichert die sich bewerbende Einrichtung, dass sie vorab geprüft hat, ob sie im laufenden und den vergangenen zwei Kalenderjahren relevante De-minimis-Beihilfen erhalten hat und ob eine Förderung im Rahmen des Wettbewerbs in Höhe der veranschlagten Mittel zu einem Überschreiten der De-minimis-Schwelle in einem der Kalenderjahre des Vorhabens führen könnte. Bei der Zuwendungsantragsstellung muss eine vollständige Übersicht über die im laufenden und den zwei vorangegangenen Kalenderjahren erhaltenen De-minimis-Beihilfen mittels beigefügter De-minimis-Erklärung vorgelegt werden.

Nachweis über Eigenanteil und Drittmittel

Die sich bewerbende Einrichtung versichert, den kalkulierten Eigenanteil beibringen zu können. Geeignete Nachweise, wie zum Beispiel die letzten zwei jährlichen Einnahmen-Überschuss-Rechnungen, Protokolle der Mitgliederversammlungen zur Entlastung des Vorstandes oder Ähnliches, müssen dem Zuwendungsantrag beiliegen. Gleiches gilt für kalkulierte Drittmittel.

Kooperationsvereinbarungen und/oder Letters of Intent (LOI)

Die sich bewerbende Einrichtung gibt an, bei bei Beantragung der Zuwendung Kooperationsvereinbarungen und/oder mehrere LOI beizulegen.

Doppelförderung

Die sich bewerbende Einrichtung versichert, dass keine Doppelförderung vorliegt, das heißt, einzelne Ausgaben nicht doppelt gefördert werden. Anderweitig beantragte Förderungen für das Vorhaben hat sie im Kosten- und Finanzierungsplan erklärt.

Wer bewertet die eingereichten Vorhaben und was sind die Auswahlkriterien?

Die Vorhaben werden von einer Fachjury auf folgende Kriterien hin bewertet und ausgewählt:

  • Erfüllung der Definition Digitaler Orte im Sinne des Wettbewerbs (siehe Frage „Was sind Digitale Orte im Sinne des Wettbewerbs?“)
  • Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der Vorhabenbeschreibung: Das Vorhaben ist verständlich und realistisch beschrieben und erfüllt die Qualitätsanforderungen.
  • Qualifikationen und Erfahrungen der Partner zur Vorhabenumsetzung: Erfahrungen, Kenntnisse und Kompetenzen zur Umsetzung des Vorhabens werden schlüssig dargestellt und gegebenenfalls belegt durch frühere vergleichbare Projekte.
  • Zu erwartender Beitrag des Vorhabens zur Entwicklung der Region und den Zielen des Wettbewerbs: Die anvisierte Wirkung des Vorhabens wird beschrieben und relevante Aspekte der regionalen Wertschöpfung genannt.
  • Passgenauigkeit von Standort und Immobilie zum beschriebenen Vorhaben: Die Eignung des Standorts hinsichtlich des Angebots wird verdeutlicht (Verkehrsanbindung, digitale Anbindung etc.), vorhandene positive Standortfaktoren werden berücksichtigt (zum Beispiel Einbindung vorhandener Angebote, Möglichkeiten der Immobilie, Vernetzung mit Vereinen vor Ort etc.).
  • Angemessenheit und Nachvollziehbarkeit der Kosten- und Finanzierungsplanung sowie der Arbeits- und Zeitplanung: Die Gesamtfinanzierung ist geschlossen; die beantragten Mittel sind zuwendungsfähig; das Konzept ermöglicht auch nach der Förderphase einen wirtschaftlichen Betrieb; formulierte Meilensteine und zeitliche Dimensionierung des Vorhabens sind realistisch dargestellt; die Arbeitsteilung mit Partnern wird aufgeschlüsselt dargestellt.
  • Regionale Verankerung und Vernetzung des Digitalen Ortes und des Vorhabens: Regionale Akteure und die Bevölkerung vor Ort sind im Vorhaben mit eingebunden; der Digitale Ort ist offen für die Mitwirkung Dritter; das Angebot beinhaltet gegebenenfalls Beteiligungsformate; das Vorhaben nimmt gegebenenfalls Bezug auf vorhandene strukturpolitische Konzepte.
  • Innovationsgehalt des Vorhabens: Das Vorhaben beschreitet technisch und sozial innovative Lösungswege zur Bewältigung regionsspezifischer Herausforderungen.
  • Chancen der Verstetigung des Digitalen Ortes und der im Vorhaben initiierten Angebote und Aktivitäten: Das Angebot entspricht den Bedarfen vorhandener Zielgruppen und integriert gegebenenfalls vorhandene Angebote vor Ort; der Digitale Ort und sein Angebot integriert sich gegebenenfalls in bereits vorhandene Strukturen vor Ort.
  • Modellhaftigkeit des Vorhabens: Der Digitale Ort hat das Potenzial, eine herausragende Strahlkraft zur Anwendung solcher oder ähnlicher Konzepte auf andere Digitale Orte zu entfalten.

Wie hoch ist die Förderung und in welchem Förderzeitraum erfolgt sie?

Der Förderer unterstützt die im Rahmen des Wettbewerbs prämierten und damit zur Förderung ausgewählten Digitalen Orte durch eine Zuwendung in einer Höhe von bis zu 200.000 Euro im Wege der Projektförderung. Die Förderquote liegt in der Regel bei 80 Prozent. Die Finanzierung erfolgt über einen Förderzeitraum bis längstens 31. Dezember 2024. Die Laufzeit der geförderten Vorhaben darf den Förderzeitraum nicht überschreiten. Sie kann längstens 24 Monate betragen, eine kürzere Laufzeit ist möglich.

Warum muss ich den Betrieb des Digitalen Ortes über den Förderzeitraum hinaus darstellen?

Ziel des Wettbewerbs ist es, nachhaltige Strukturen Digitaler Orte im Land Brandenburg zu etablieren. Dafür ist eine wirtschaftlich tragfähige Prognose des Projekts erforderlich. Diese soll durch die Darstellung des Weiterbetriebs auch nach dem Förderzeitraum beigebracht werden. Projektbeschreibung sowie Kosten- und Finanzierungsplan sollen daher die beantragte Projektlaufzeit plus ein weiteres Betriebsjahr umfassen.

Was sind Eigenmittel?

Eigenmittel sind der Anteil der Fördersumme, der zur Realisierung des Projektes vom Antragsteller selbst beigesteuert werden muss. Der Eigenmittelanteil beträgt in der Regel 20 Prozent. Der Eigenmittelanteil kann durch Drittmittel wie Spenden erbracht werden. Ehrenamtliche Arbeitsleistungen können nicht als Eigenmittel deklariert werden. Sachspenden können nur dann als Eigenmittel deklariert werden, wenn ihnen nachweislich ein finanzieller Gegenwert zugeordnet werden kann.

Die Förderung unterliegt der De-minimis-Beihilfe-Verordnung der EU. Was bedeutet das?

Die Förderung unterliegt der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (PDF): Unternehmen aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen können unter bestimmten Voraussetzungen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren finanzielle Beihilfen bis zu einer Höhe von maximal 200000 Euro erhalten. Diese De-Minimis-Schwelle darf jedoch nicht überschritten werden. Mit der Zustimmung zur Erklärung versichert die sich bewerbende Einrichtung, dass sie vorab geprüft hat, ob sie im laufenden und den vergangenen zwei Kalenderjahren relevante De-Minimis-Beihilfen erhalten hat und ob eine Förderung im Rahmen des Wettbewerbs in Höhe der veranschlagten Mittel zu einem Überschreiten der De-Minimis-Schwelle in einem der Kalenderjahre des Vorhabens führen könnte. Bei der Zuwendungsantragsstellung muss eine vollständige Übersicht über die im laufenden und den zwei vorangegangenen Kalenderjahren erhaltenen De-minimis-Beihilfen mittels beigefügter De-minimis-Erklärung vorgelegt werden.

Dokumente der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Im Falle einer Förderung: Was müssen Zuwendungsempfänger beachten?

Für Zuwendungsempfänger sind die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) (PDF) bzw. die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung an Gebietskörperschaften und Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften (ANBest-Gk) (PDF) maßgeblich. Diese sind Bestandteil des Zuwendungsbescheids. Zentrale Punkte sind dabei unter anderen:

  • Besserstellungsverbot insbesondere bei Personalausgaben (Beschäftigte im Projekt dürfen nicht finanziell bessergestellt werden als Landesbedienstete in vergleichbaren Anstellungsverhältnissen mit vergleichbaren Tätigkeiten)
  • Liegt die Zuwendungshöhe des Projekts über 50000 Euro, sind die geltenden Vergabevorschriften bei der Vergabe von Aufträgen zu beachten – insbesondere die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO)
  • Bei Reisekosten gelten die Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes (BRKG), insbesondere § 5 BRKG – 0,20 Euro pro Kilometer und je maximal 130,00 Euro pro Strecke, Ausnahmen im Rahmen des § 5 BRKG bei entsprechender Begründung möglich
  • Mitteilungspflichten während des Projekts über Veränderungen beim Finanzierungsplan, Projektzeitraum oder Zuwendungszweck etc.
  • Einreichung eines Verwendungsnachweises nach Projektende über die Verwendung der Zuwendung sowie von Zwischennachweisen bei mehrjährigen Projekten, bestehend aus: Sachbericht, zahlenmäßigem Nachweis, Belegliste mit Einzelpositionen und Einreichung der Originalbelege

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